Böhmerwald - Naturprodukte



Pellets als Einstreu für Kleintiere

Mit der Verwendung von Miscanthus-Pellets sparen Sie Arbeit und Kosten gegenüber der Einstreuung mit Stroh oder Spanprodukten.

Stroh oder Spanprodukte haben aufgrund ihrer Konsistenz nicht die Möglichkeit viel Flüssigkeit in sich aufzunehmen. Miscanthus-Pellets können bis zum 4-fachen der eigenen Masse an Urin aufnehmen, weil die Bestandteile der Pellets kleingehäckseltes Material der Biomasse sind. Sie sind daher bis zu 12mal ergiebiger als Langstroh und bis zu 4mal ergiebiger als Späne. Durch die erhöhte Aufnahme von Urin wird der Ammoniakgeruch im Stall reduziert und somit die Atemwege von Mensch und Tier geschont. Kein Salmiak, keine Gase, keine Ammoniakgerüche!

Anwendung

  1. Grundeinstreu

Mit dem Einbringen der Pellets sollte eine gleichmäßige „Matratze“ als Untergrund entstehen. Je nach Art der Tiere kommt es zu mehr oder weniger Urin und Kot. Die Pellets lösen sich daher unterschiedlich auf. Im Allgemeinen springen die Pellets beim Ansaugen der Flüssigkeit auf und die Fasern nehmen immer mehr Feuchtigkeit auf.

Bei Katzen und Hasen sind Pellets in der gelieferten Art zu verwenden. Man kann aber auch wie unten geschildert verfahren.

Bei kleineren Tieren, wie Mäusen, Ratten, Vögeln, etc. Sollte man eine Grundeinstreu von 2 cm im Käfig einbringen. Durch eine leichte Befeuchtung mit Wasser, zB. mit einer Sprühflasche, springen die Pellets innerhalb kurzer Zeit auf und zerfallen in die kleinen Faserteile. Die Einstreu ist dann etwas feucht, trocknet aber sehr schnell wieder aus.

  1. Säubern des Käfigs

Beim Ausmisten kann der angefallene Mist gezielt entnommen werden. Bei den durch Urin angefeuchteten Stellen sollten nur etwas der sehr feuchten Materialien entnommen und der Rest mit trockenem Material abgedeckt werden. Im Normalfall, bei nicht zu starker Feuchtigkeit, genügt es das Material aufzulockern und mit dem umliegenden trockenen Material zu vermischen. Im Allgemeinen genügt es die Einstreu erst zu wechseln, wenn sie zu stinken beginnt. Das kann von Tier zu Tier verschieden sein.

  1. Allgemeiner Hinweis

Unsere Einstreuprodukte werden ständig optimiert und unterliegen laufenden Qualitätskontrollen. Damit erreichen wir größtmögliche Qualität. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass unsere Einstreuprodukte nur zur Nutzung als Einstreu konzipiert sind. Sie sind nicht als Futter geeignet und werden von den Tieren auch nicht gefressen. Trotzdem ist es in der Verantwortlichkeit des Nutzers dafür zu sorgen, dass die Tiere die Einstreupellets nicht aufnehmen, oder gar in größeren Mengen fressen. Gesundheitliche Folgen der Tiere liegen nicht in unserem Verantwortungsbereich. 

Sollten Tiere aus Neugierde beginnen Einstreupellets aufzunehmen, so ist dies sofort zu unterbinden. Gesundheitliche Auswirkungen sind dennoch nicht bekannt.